OB Geisel will schnelle Hilfe für Flüchtlinge

Zelte, Hotelzimmer, überfüllte Häuser, in den Flüchtlinge unter unwürdigen Zuständen leben müssen. Das soll in Düsseldorf verhindert werden. 1500 Flüchtlinge sind es in Düsseldorf, 5100 sind allein aus Syrien oder dem Irak in NRW untergekommen. Die Flüchtlinge, die teils traumatisiert sind, sollen in menschenwürdigen Wohnungen unterkommen können. OB Thomas Geisel hat daher schon für Dienstag, 30. September zu einem Treffen alle Akteure der Flüchtlings- und Asylpolitik unter der Leitung des Sozialdezernenten Burkhard Hintzsche eingeladen.

Anlass sind die steigenden Zahlen von Flüchtlingen. Derzeit sind alle knapp 1500 in Düsseldorf versorgt, davon allerdings knapp 500 übergangsweise in Hotels. „Das darf kein Dauerzustand werden“, so der OB. Düsseldorf muss nach übereinstimmender Meinung der zuständigen Dezernate kurz- und mittelfristig 1300 zusätzliche Unterkünfte für Flüchtlinge schaffen.

Geisel hat in seiner Einladung betont, es gehe darum, „die Lebenssituation der betroffenen Menschen in der Landeshauptstadt zu verbessern. Alle, die zum Gelingen beitragen wollen, sind herzlich eingeladen, an der Aufgabe mitzuwirken.“ Der Runde Tisch soll regelmäßig zu jeweils aktuellen Problemlösungen tagen.

Eingeladen sind u.a. Sprecher der Wohlfahrtsverbände und Kirchen, der jüdischen Gemeinde, Flüchtlingsinitiative STAY, Sprecher der Düsseldorfer Wohnungsunternehmen sowie die Fraktionen des Stadtrats, mehrere Ämter und Dezernate – insgesamt rund 30 Beteiligte.

 

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