Kölner Erzbischof Woelki im Rathaus

(Foto: von li. Stadtdechant Msgr. Rolf Steinhäuser, Erzbischof Woelki, OB Thomas Geisel und OB-Gattin Vera Geisel © Landeshauptstadt Düsseldorf, Wilfried Meyer)

Seine Eminenz Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich am Sonntag, 21. September, ins Goldene Buch der Stadt Düsseldorf eingetragen. Beim einem Empfang im Jan-Wellem-Saal des Rathauses betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel die Gemeinsamkeiten der aktuellen Politik in der Kommune und der Kirche und ebenso persönliche Gemeinsamkeiten. So hat der neue Erzbischof einst in Düsseldorf ein Praktikum in Vennhausen absolviert, war Diakon in Gerresheim und später als Weihbischof auch für Düsseldorf zuständig. Woelki hat wie Geisel Wurzeln in Berlin, Geisel ist dort als Protestant Mitglied der Katholischen Akademie zu Berlin. Die Kinder des OB und seiner Frau Vera, einer Katholikin, seien in katholischen Schulen Düsseldorfs „ganz glücklich und zufrieden“. Und schließlich haben der Erzbischof und der OB am selben Tag (Donnerstag) ihre Amtseide abgelegt.

„Wir starten gemeinsam“, sagte Kardinal Woelki. „Das Ziel ist der Mensch, dem wir beide zu dienen haben.“ Die ökumenische Perspektive, die der OB betont hatte, nannte Woelki „ein gutes Fundament“. Geisel: „Sie haben in Berlin gezeigt, dass Sie ganz nah bei den Menschen sind. Es gibt so unendlich viel mehr, was uns eint als was uns trennt.“ Für die aktuelle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kirche benannten beide Amtsträger die Flüchtlingspolitik. Hier schlägt die Landeshauptstadt mit einem Runden Tisch am 30. September ein neues Kapitel auf.

Der Oberbürgermeister überreichte dem Kölner Erzbischof die silberne Nachbildung des ältesten Düsseldorfer Stadtsiegels aus dem 14. Jahrhundert. Da es damals noch kein Rathaus gab, ist die Kirche St. Lambertus darauf abgebildet.

Bevor Woelki weiterfuhr zur Kirchengemeinde Garath, zogen er und Stadtdechant Rolf Steinhäuser sich mit dem Ehepaar Geisel zu einem privaten Gespräch in die Alte Kanzlei des Rathauses zurück.

Der Eintrag auf eine neue Seite des Goldenen Buches folgte übrigens unmittelbar auf den Eintrag eines anderen Kölners: des Fußballweltmeisters Lukas Podolski …

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