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Notruf 112 gestört

Wegen dringender Servicearbeiten der Deutschen Telekom kann es für Anrufer der Notrufnummer 112 am Donnerstag, 30. Oktober, und Freitag, 31. Oktober, zu Störungen kommen. Dies teilt die Feuerwehr Düsseldorf mit. Als Zeitfenster für mögliche Störungen im Zuge der Arbeiten hat die Telekom Donnerstag, 30. Oktober, 1 bis 5.30 Uhr und Freitag, 31. Oktober, um 10 Uhr herum angegeben. Die Feuerwehr empfiehlt bei Störungen des Notrufs 112 an den angegebenen Tagen den Notfall über die Telefonzentrale der Feuerwehr Düsseldorf unter der Rufnummer 89-20590 zu melden.

Skyrun: Feuerwehr erfolgreich

(Foto Die Siegergruppen © Feuerwehr, Jürgen Truckenmüller)

Am Samstag rannten 512 Feuerwehrleute in voller Einsatzkleidung 500 Treppenstifeen hoch – mehrmals. Es war der 7. Skyrun, den die Feuerwehr- Sportvereinigung Düsseldorf (FSV) im ARAG- Tower organisiert hatte. Es gewann das Team der Feuerwehr Frankfurt/ Main 2. Im Finale besiegte die Mannschaft aus Frankfurt/Main 2 mit Marcel Büttner und Tobias Wolf das Team der Feuerwehr Düsseldorf mit Thomas Tremmel und Ingo Hansen. Dritter wurde das Kombinationsteam Fire- Biker Düsseldorf / Kehlheim mit MathiasFrohn und Max Friedrich.

Super Unterstützung fanden alle Starter durch die Anfeuerungsrufe vonFamilienangehörigen, Freunden, Feuerwehrkollegen, Besuchern und ARAGMitarbeitern.Nach dem Zieleinlauf im 25. OG konnten sich die ermatteten Läufererholen; für den Notfall standen ein Rettungsassistententeam und eine Notärztin bereit.

Wie in den Jahren zuvor wurde der Skyrun durch das Toughest- Firefighter- Alive-Teamum den Düsseldorfer Feuerwehrmann Holger Kunzemann von der FeuerwacheHüttenstraße organisiert und durchgeführt – zum dritten Mal hintereinander stellte dieARAG ihren Tower als Wettkampfstätte zur Verfügung.

Durchgeführt wird der Wettkampf im KO- System. Bedingt durch zwei außen liegendeTreppenhäuser starten zwei gegnerische Teams immer zeitgleich, um den Sieger für die nächste Runde zu ermitteln. Die Finalisten sind über den Tag verteilt insgesamt 8 Mal die 500 Stufen hoch gespurtet – eine absolute Spitzenleistung!

Für die 512 Teilnehmer und 700 Besucher wurde ein ganztägigesUnterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt: Hüpfburg für die Kinder, Aktionsflächen und Infostände, Löschfahrzeug und Drehleiter. In der Mittagspause zeigten dieHöhenretter der Feuerwehr Düsseldorf, die erst am letzten Wochenende zum 5. Mal Deutscher Meister im Leistungsvergleich der Höhenretter geworden waren, ihr Leistungsvermögen: sie seilten sich von dem 125 Meter hohen Turm ab.

Peter Albers, der Chef der Feuerwehr Düsseldorf, führte die Siegerehrung durch. Er bedankte sich bei den Organisatoren und den vielen Helfern für ihre geleistete Arbeit und richtete ein Dankeschön auch an die ARAG für die tolle Unterstützung und für diegestellten Pokale.

Zu sehen war ein toller Wettkampf, der durch hohen Ehrgeiz und tolle Leistungen der vielen Teilnehmer gekennzeichnet war. Zur Analyse der gezeigten Läufe und zumAustausch der Erfahrungen traf man sich am Abend noch beim Uerigen in der Altstadt.

Mit 33 Kilo Gepäck 500 Stufen hoch

„Aufwärts – und das möglichst schnell!“ heißt es am Samstag, 25. Oktober, ab 9.30 Uhr, für 512 Feuerwehrleute. An diesem Tag lädt die Feuerwehr-Sportvereinigung Düsseldorf (FSV) zu einem „Himmelslauf“ – auch „Skyrun“ genannt – in den ARAG-Tower ein. In voller Montur müssen die Teilnehmer im Treppenhaus 25 Etagen des imposanten Glasgebäudes hoch sprinten. Das sind mehr als 500 Stufen. Sieger ist das Zweier-Team, das bei acht Läufen jeweils als schnellstes oben ankommt. Als Rahmenprogramm demonstrieren die Höhenretter in der Mittagszeit ihre Fitness mit einer Abseilübung am 125 Meter hohen Versicherungsgebäude. Als Attraktionen bietet die Feuerwehr eine Fahrzeugausstellung für Technikinteressierte . Kinder können sich dabei auch noch auf einer Hüpfburg vergnügen. Darüber hinaus gibt es eine Live-Übertragung auf einer Großleinwand aus dem Ziel. Für das leibliche Wohl der Gäste und Teilnehmer ist gesorgt.

 

Der Düsseldorfer Holger Kunzemann von der Feuerwache Hüttenstraße richtet den Skyrun, die größte deutsche „Toughest-Firefighter-Alive-Veranstaltung“, zum fünften Mal aus. Nachdem die ersten beiden Läufe im Rheinturm stattfanden, laufen die Sportskanonen nun zum dritten Mal in Folge im ARAG-Hochhaus.

Die Teams treten im direkten Wettkampf gegeneinander im K.o.-System an. Das jeweils schnellere Team kommt in die nächste Qualifikationsrunde. Nach acht Durchgängen steht die Siegermannschaft fest. Währenddessen haben die vier letzten qualifizierten Starter insgesamt 200 Stockwerke und damit über 4.000 Stufen bewältigt. Je ein Team startet gleichzeitig in einem der an den Kopfenden liegenden zwei Treppenhäuser des Gebäudes.

Die beiden Treppenhäuser sind nicht nur für den Notfall gedacht – Mitarbeiter und Besucher können darüber auch in die Büros der Versicherung gelangen. Komfortabler geht es allerdings im Aufzug. Ganz anders die einsatzgeprüften Feuerwehrleute: Sie müssen die 500 Stufen an diesem Samstag mit der Feuerwehreinsatzkleidung, die für Brände vorgesehen ist, so schnell wie möglich erklimmen. Mit Einsatzjacke, Einsatzhose, Einsatzhandschuhen, Feuerwehrstiefeln und Feuerwehrhelm ausgestattet, geht es an den Start. Zusätzlich bekommt jeder ein Atemschutzgerät auf den Rücken geschnallt. Dieses Gerät wird nicht angeschlossen, die Schutzkleidung muss ordnungsgemäß angezogen sein. Genauso wie im Einsatzfall. Auch da wird das Atemschutzgerät erst ab der Rauchgrenze angeatmet. 256 Zweier-Teams starten so ausgerüstet an diesem Samstag von der „Ebene null“ aus.

Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Spanien. Auch Feuerwehrleute aus den USA von der Air Force Base Spangdahlem sind am Start. Kräfte von Berufsfeuerwehren, der Freiwilligen Feuerwehr aber auch Werksfeuerwehren messen sich bei diesem Wettkampf.

Im 25. Stock wird an der Ziellinie elektronisch die Zeit genommen, nachdem das zweite Teammitglied die Ziellinie überschritten hat. Das Team darf maximal mit einem Abstand von 15 Sekunden ins Ziel einlaufen. Teilnehmen dürfen nur „gesunde Feuerwehrleute“, die zuvor amtsärztlich untersucht worden sind.

Zweck der Teamübung im ARAG-Tower ist die Überprüfung der Fitness unter Einsatzbedingungen. Die Läufer tragen zu ihrem Körpergewicht 33 Kilogramm an Ausrüstung mit. Aber auch der Erfahrungsaustausch zum Beispiel über die Schutzkleidung, ihre Herstellungs- und Prüfungsverfahren ist ihnen ein Anliegen. Damit erreicht der Ausrichter, die Feuerwehr Sportvereinigung von 1958, sein Ziel, dass Feuerwehrleute trotz Wechseldienstes Sport treiben.

Robbe ruhte im Medienhafen aus

(Foto © Feuerwehr Düsseldorf)

Die Flossen hübsch gefaltet, die großen Augen aufmerksam auf die Umgebung gerichtet – so ruhte sich eine Robbe nahe am Ufer aus. Nicht in der Nordsee – im Medienhafen, direkt vor einem der Hotelbauten auf der Speditionstraße . Am Feiertag, Donnerstag, die großen Augen beäugt von vielen Spaziergängern unter anderem auf der Fußgängerbrücke im Medienhafen.

Gegen 14:30 Uhr hatten einige der Spaziergänger im Medienhafen in Höhe WDR und Hotel Hyatt eine Robbe gesichtet. Das kleine Rettungsboot der Feuerwehr und das große Boot der Wasserschutzpolizei legten ab, um die Lage zu erkunden. Gleichzeitig holten die Disponenten der Feuerwehr Leitstelle Informationen beim Tierschutz und beim Aquazoo ein.

Weitere Infos erhielten sie von der Robbenstation auf der Insel Föhr: Nach Möglichkeit solle das Tier in Ruhe gelassen werden. Es ist zwar nicht alltäglich – aber man brauche sich keine Sorgen um das Tier machen; zurzeit vollziehen die Robben auch einen Fellwechsel, dafür legen sie sich gerne auch mal etwas zur Ruhe am Ufer.

Im Hafen nutzte die Robbe das Ufer für einige Zeit zum Ausruhen – für die vielen Spaziergänger ein seltener Anblick. Somit zogen sich Feuerwehr und Wasserschutz mit ihren Booten zurück. Die Robbe machte sich gelassen und ruhig auf den Weg zur Hafenausfahrt. Mit dem Strom kann sie wieder zur Nordsee gelangen, wo sie wohl auch herkam.

Wir werden nächste Woche mal auf Föhr in der Robbenstation nachsehen, ob sie dort wohl ist. (Wir sind sowieso dort ).

Sportlich, sportlich, diese Feuerwehr

(Foto Feuerwehr-Mannschaft Düsseldorf © Feuerwehr)

Die Feuerwehr Düsseldorf erringt bei den Landessportmeisterschaften der
hauptamtlichen Feuerwehren in Dormagen in drei von drei gemeldeten Disziplinen
vordere Plätze und setzt damit erneut ein Ausrufezeichen bei sportlichen Leistungen.

Am Samstagmorgen trafen viele Feuerwehrfahrzeuge mit Kennzeichen aus ganz
Nordrheinwestfalen in Dormagen zu den Landessportmeisterschaften der
Berufsfeuerwehren im Sportcenter von TSV Bayer Dormagen ein.
Die angereiste Düsseldorfer Mannschaft hatte für die drei Disziplinen Leichtathletik,
Tischtennis und den angebotenen 10-Kilometer-Straßenlauf gemeldet. In allen drei
Disziplinen konnte die Feuerwehr Düsseldorf erste Plätze belegen und durchweg gute
Ergebnisse mit in die Landeshauptstadt bringen.

Schon früh am Vormittag fiel die
Entscheidung im Tischtennis-Einzel: Marcus Schnell von der Feuerwehrschule und
Frank Becker von der Feuerwache in Gerresheim belegten den ersten und zweiten Platz
und konnten damit auch den ersten Titel des Tages erkämpfen. In der Tischtennis-
Mannschaftswertung kamen die Düsseldorfer Wehrleute Marcus Schnell, Frank Becker
und Patrik Bremer auf einen souveränen vierten Platz.
Im Leichtathletik-Mehrkampf ging der Gesamtsieg des Tages an Peter Wening von der
Feuerwache in Wersten, der, wie auch später in den Einzeldisziplinen, am Samstag nicht
zu schlagen war und tolle Leistungen darbot. Den Hochsprung beispielsweise beendete
er bei 1,80 Meter Höhe ohne einen Fehlversuch als Sieger vorzeitig. Den unmittelbar
anschließenden Weitsprung-Wettbewerb konnte er auch für sich entscheiden. Ebenfalls
im Leichtathletik-Mehrkampf gewann das „Feuerwehrsport-Urgestein“ Rüdiger Hopp
seine Altersklasse und brachte damit einen weiteren Landesmeistertitel mit in die
Metropole Düsseldorf.
Der größte Teil der angereisten Düsseldorfer Athleten nahm mit neun Aktiven am 10-
Kilometer-Lauf teil, der im Stadtteil Straberg stattfand. Hier siegte mit 32:54 Minuten
der Düsseldorfer Berufsfeuerwehrmann Thomas Tremmel. Die Mannschaft mit Thomas
Stahlmecke von der Feuerwache Derendorf, Erich Keuchen von der Feuerwache in
Garath und Thomas Tremmel aus der Branddirektion musste sich nur knapp den
Kollegen der Feuerwehr Aachen geschlagen geben. Thomas Barzen, Frank de Parade,
Christian Ruda alle von der Feuerwache in Friedrichstadt, Uwe Hermann, Marco
Rothbühr von der Feuerwache in Gerresheim und Marc Bendig in der Feuerwache
Wersten stationiert, komplettierten das Laufteam und belegten in ihren Altersklassen
ebenfalls fordere Plätze.
Am Nachmittag folgten noch die leichtathletischen Einzeldisziplinen, bei denen Peter
Wening ebenfalls in den Disziplinen Steinstoßen, Kugelstoßen, Weitsprung und
Hochsprung die Konkurrenten auf die Plätze verwies und seiner Favoritenrollen gerecht
wurde.
Damit konnte die Feuerwehr Düsseldorf in allen angetretenen Disziplinen
Landesmeistertitel erringen und einen sehr erfolgreichen Tag in Dormagen verbringen.
Entsprechend zufrieden kehrten die Feuerwehrmänner am späten Nachmittag von der
gut organisierten Veranstaltung zurück nach Düsseldorf.

Feuerwache Behrensstraße feiert 100 Jahre

Die Feuerwache 4 an der Behrensstraße in Flingern feiert jetzt ihr 100-jähriges. Dazu laden die Feuerwehrleute am Sonntag, 7. September, 11 bis 18 Uhr zu einem Tag der offenen Tür an der Feuerwache 4, Behrenstraße 74, ein. Unter dem Motto „100 Jahre Dienst am Bürger“ gibt es ein buntes Programm für Jung und Alt. „Alle sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen“, betont Feuerwehrchef Peter Albers.

Das Fest wird um 11.45 Uhr durch die Feuerwehrdezernentin Helga Stulgies, den Feuerwehrchef sowie den Wachvorsteher Martin Smirek eröffnet. Damit sich die Besucher auch einen Einblick in die Aufgaben und den Alltag der Feuerwehr machen können, können die Besucher auf dem Wachgelände eine Fahrzeugausstellung bewundern. Über den Tag verteilt präsentieren die Feuerwehrleute zudem verschiedene Übungen. Eine davon zeigt, wie die Feuerwehr früher gearbeitet hat, bildet also die Historie ab. Darüber hinaus stehen eine Hakenleiterübung und die Demonstration einer Fettexplosion ebenso auf dem Programm wie eine Übung des Bauunfallzuges. Die an der Wache beheimatete Reptilienfachgruppe stellt einige Reptilien und andere exotische Tiere aus. Für die Kinder wird eine Hüpfburg aufgebaut und ein Kinderschminken veranstaltet.

Kleine Chronik zu 100 Jahre Feuerwache 4

Der Brand des Schlosses und der Kunstakademie in Düsseldorf am 20. März 1872 gaben Anlass für die Einrichtung einer Berufsfeuerwehr. Diese nahm am 1. Oktober 1872 den Dienstbetrieb auf. Damals betrug die Einwohnerzahl in Düsseldorf noch unter 80.000. Die neu gegründete Berufsfeuerwehr war zunächst nur 13 Mann stark. In den folgenden Jahren stieg die Bevölkerungszahl der Stadt enorm an. Im Osten errichteten zudem immer mehr Industriebetriebe ihre Hallen. Aus diesem Grund wurde 1912 beschlossen, neben den drei bereits bestehenden Feuerwachen eine vierte auf der Behrenstraße zu errichten. So sollte auch der Osten der Stadt ausreichend vor Bänden geschützt werden. Die Wache wurde 1914 fertig gestellt und feierlich eröffnet.

Doch die Wache 4 wurde in ihrer Geschichte auch mit Problemen konfrontiert. Der Beginn des Ersten Weltkrieges im Herbst 1914 und die daraus resultierenden Einberufungen der Männer in den Kriegsdienst hatten zur Folge, dass die Wache schon am 31. März 1915 wegen Personalmangels wieder geschlossen werden musste. Erst nach Ende des Weltkrieges konnte sie wieder eröffnet werden.
Auch im Jahr 1991 stand die Wache 4 kurz vor dem Aus. Einsparungen im städtischen Haushalt waren notwendig und so stand die Feuerwache zur Disposition. Doch die Schließungspläne wurden nach großer Kritik aus der Bevölkerung, den Medien und der Politik dann doch nicht in die Tat umgesetzt.
Heute ist die Feuerwache an der Behrenstraße ein fester Bestandteil der Brandschutz- und Sicherheitsarchitektur der Düsseldorfer Berufsfeuerwehr. Durch ihre zentrale Lage im Stadtgebiet sind die dort arbeitenden Feuerwehrleute bei nahezu jedem größeren Einsatz dabei.
Der Bauunfallzug ist als eine Besonderheit der Düsseldorfer Feuerwehr auf der Wache angesiedelt. Zusammen mit den Kräften der Technikwache Posener Straße werden die Spezialkräfte zu Gebäuden gerufen, die aufgrund von Naturereignissen, wie Erdbeben, oder aber auch durch Baumängel ganz oder teilweise einzustürzen drohen. Die Fachkräfte des Bauunfallzuges leisten auch technische Hilfe bei der Bergung und Absicherung schwerer und/oder großer Gegenstände.
Auch zwei Spezialisten der Reptilienfachgruppe versehen ihren Dienst auf der Feuer- und Rettungswache 4. Diese Fachgruppe ist bis heute deutschlandweit einzigartig. Im Jahr werden die Tierretter zu rund 60 Einsätzen gerufen, teilweise auch in benachbarte Gemeinden. Im Umgang mit zum Teil auch giftigen Schlangen und anderen Reptilien wurden die Gruppenmitglieder besonders differenziert ausgebildet.

Heute versehen täglich 14 Feuerwehrfrauen und -männer ihren Dienst auf der Feuerwache. Neben dem Löschfahrzeug und der Drehleiter sind auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt auf der Wache stationiert.

(Quelle: Stadtpresseamt)

Ebola-Gefahr in Düsseldorf „gering“

Auf mögliche Verdachtsfälle von Ebola-Erkrankungen seien Flughafen und Fluggesellschaften, Uni-Klinik, Gesundheitsamt und Feuerwehr gut vorbereitet, beruhigte am Mittwoch der zuständige Dezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke im Gesundheitsausschuss. „Die Wahrscheinlichkeit, dass eine mit Ebola infizierte Person nach Düsseldorf einreist, ist gering“, so Meyer-Falcke auf Anfrage der FDP.

In Hamburg ist gerade ein mit Ebola infizierter Mediziner in einer Spezialmaschine gelandet. Sorge brauche sich deshalb hier niemand zu machen, so der Gesundheits- und Personaldezernent. Hamburg sei gewählt worden, weil dort ein renommiertes Tropeninstitut liege. In Düsseldorf gebe es keine direkten Flugverbindungen in afrikanische Länder, in denen die lebensgefährliche Erkrankung ausgebrochen ist.

Klar ist: Möglicherweise ist aber ein Passagier etwa in Paris umgestiegen. Der würde dann, falls er Symptome zeigt, allerdings wohl schon in Frankreich versorgt werden.

Meyer-Falcke legte als Beispiel ein mögliches Szenario dar: Sollte ein Passagier Symptome des Ebola-Fiebers zeigen, werde von den Piloten sofort Flugsicherung und Flughafen in Düsseldorf, und von denen dann das Gesundheitsamt informiert. Die Maschine werde auf einer Außenposition des Flughafens abgestellt. Verdachtsfälle würden mit speziellen Schutzanzügen und einem Spezialfahrzeug in die Uni-Klinik gebracht. Dort gibt es ein Expertenteam und eine Isolierstation. Die übrigen Passagiere erhalten eine „Passenger Location Card“ damit alle wichtigen Daten erfasst sind und Kontaktpersonen über das Risiko einer Ansteckung informiert werden können.