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Joachim-Erwin-Platz vor dem Kö-Bogen

(Grafik : Stadt)

Nach einigen teils unnötig scharfen Debatten ist es nun entschieden: Ein Platz am Kö-Bogen wird nach dem im Mai 2008 verstorbenen ehemaligen OB Joachim Erwin (CDU, OB con 1999 – 2008) benannt. Der Rat entschied mit großer Mehrheit in seiner Sitzung am Donnerstag Abend dafür.

OB Thomas Geisel wollte den Ex-OB Erwin so schnell wie möglich durch einen Platz ehren. Hatte allerdings dann zunächst den FDP-Vorschlag an den Bilker Arcaden vor dem Bilker Bahnhof übernommen, einem zentralen Platz mit hohem Publikumsverkehr. Zudem beginnt dort die von Erwin vorangetriebene Wehrhahnlinie in Richtung Innenstadt.

Die CDU hatte sich dagegen mit harschen Worten gewehrt. Allerdings hatte die CDU auch jahrelang vermieden, über einen Erwin-Platz zu diskutieren. Im Rathaus war es ein ein „offenes Geheimnis“, dass der damalige OB Dirk Elbers eine Erwähnung von Erwin in seiner Gegenwart, nett formuliert, strikt ablehnte.

Nun legte der Rat mit CDU und SPD-Mehrheit mit 62 -Ja-Stimmen den Platz fest (siehe Grafik). Die FDP war für einen platz an den Arcaden (die die FDP damals abgelehnt hatte), bei den Grünen stimmten 6 mit Nein und 5 enthielten sich. Wie berichtet, hat die Ampel-Kooperation vereinbart, nur bei „haushaltsrelevanten Fragen“ gemeinsam abzustimmen.

Mit dem jetzigen Rats-Beschluss wird die Fläche am Kö-Bogen vor der postalischen Adresse Jan-Wellem-Platz 3 in Joachim-Erwin-Platz umbenannt.

Wenn Sie uns fragen – da gehört er durchaus hin ….

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Kö Bogen-Tunnel: Zeitweise Sperrungen

(Foto Kö-Bogenbauten © Jo Achim Geschke )

Im Vorfeld der kompletten Verkehrsfreigabe der Kö-Bogentunnel müssen noch abschließende Prüfungen und genauere Einstellungen der Lüfter- und Beschallungsanlage durchgeführt werden. Dies beinhaltet auch eine eventuelle Optimierung der Lüftungsprogramme der Entrauchungsanlage mit zugehörigen Rauchversuchen. Für diese Arbeiten ist in den Nächten von Dienstag bis Freitag, 16. bis 19. September, und von Montag bis Freitag, 22. bis 26. September, jeweils von 21 bis 6 Uhr, eine Vollsperrung der gesamten Tunnelanlage (Nord-West-, Süd-West- und Süd-Nord-Tunnel) erforderlich. Tagsüber bleiben die Tunnel wie gewohnt geöffnet.

Seit der Inbetriebnahme des Süd-Nord-Tunnels am 14. Mai erfolgt dort die Süd-Nord-Fahrbeziehung ausschließlich über den neuen Tunnel. Allerdings nur einspurig, da im Bereich der Tunnelrampe Hofgartenstraße noch verschiedene Arbeiten an der Lärmschutzverkleidung und den Geländern durchzuführen waren. Diese Arbeiten werden nun Ende September vollständig abgeschlossen, sodass am Montag, 6. Oktober, ab 6 Uhr alle Fahrspuren dieser Tunnelachse für den Verkehr freigegeben werden. Von der Rampe Berliner Allee im Süden führen dann zwei Fahr-spuren nach Norden. Lediglich die dritte Fahrspur, die als Ein- und Ausfädelspur zur Spindel- bzw. Tiefgaragenzufahrt dient, steht bis zur Fer-tigstellung der Spindel in 2016 nicht zur Verfügung. Oberirdisch werden im Kreuzungsbereich zur Maximilian-Weyhe-Allee/Jägerhofstraße, wie in der Vergangenheit auch, drei Fahrstreifen angeordnet.

Letzte Restarbeiten zur Eröffnung aller Fahrspuren müssen unter Sperrung des Süd-West-Tunnels in den Nächten von Dienstag bis Donnerstag, 30. September bis 2. Oktober, jeweils von 21 Uhr bis 6 Uhr, sowie unter Vollsperrung (Tag und Nacht) des Süd-Nord-Tunnels von Dienstag, 30. September, ab 21 Uhr, bis Montag, 6. Oktober, 6 Uhr, durchgeführt werden. Umleitungen sind ausgeschildert und führen über die Steinstraße, Heinrich-Heine-Allee und Maximilian-Weyhe-Allee oder über die Oststraße, Tonhallenstraße und Jacobistraße nach Norden.