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Stadtsparkasse spendet 30 Bobbycars

Die Stadtsparkasse Düsseldorf übergibt in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Leasing für Sparkassen und Mittelstand GmbH“ insgesamt 30 Bobby-Cars an drei gemeinnützige Einrichtungen in Düsseldorf: Die Elterninitiative Kinderkrebshilfe e.V., das städtische Kinderhilfezentrum und die Diakonie Düsseldorf bekommen jeweils 10 Bobby-Cars für ihre Kinder geschenkt.

Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Düsseldorf, wird die Bobby-Cars in einem kleinen Festakt am 30. Oktober 2014 um 11 Uhr in der Stadtsparkasse Düsseldorf übergeben. Zur offiziellen Übergabe wird auch eine Kindergruppe aus der Kindertagesstätte Hohenzollernstraße erwartet.

„Wir freuen uns als Stadtsparkasse Düsseldorf Teil der deutschlandweiten Bobby-Car Aktion zu sein. Es gehört zu den Aufgaben eines öffentlich-rechtlichen Instituts, den gemeinnützigen Gedanken in der Region zu fördern. Wir bereiten den kleinsten Bedürftigen eine große Freude, denn nach wie vor ist das Bobby-Car das liebste Spielfahrzeug unter den Kleinen; und neben dem Spaßfaktor wird auch die Motorik gefördert“, betont Karin-Brigitte Göbel.

Die Bobby-Car Aktion ist eine deutschlandweite Aktion, zu der die „Deutsche Leasing“ seit Beginn dieses Jahres aufgerufen hat und bereits zahlreiche Sparkassen als Partner gewinnen konnte.

Stadtsparkasse fördert junge Naturwissenschaftler

Das Competence Center Begabtenförderung (CCB) des Schulverwaltungsamtes bietet spezielle Förderungen für naturwissenschaftlich begabte Kinder und Jugendliche an, darunter auch Robotikkurse. Herzstück der Kurse sind ab sofort die so genannten NAOs, vollständig programmierbare, autonom agierende, humanoide Roboter. Die Stadtsparkasse Düsseldorf fördert den naturwissenschaftlichen Nachwuchs mit einer Spende über 23.000 Euro an die Stiftung Begabtenförderung, dank derer zwei der NAO-Roboter beschafft werden können. „Mit der Unterstützung möchten wir ein Zeichen für die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses in Düsseldorf setzen“, sagte Arndt Hallmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf, im Rahmen der offiziellen Spendenübergabe.

Die etwa 50 Zentimeter großen, menschenähnlichen Roboter können vollständig programmiert werden und zum Beispiel sprechen, die Gesprächspartner per Gesichtserkennung anschauen, laufen, sitzen, Fußballspielen, Rettungsaktionen ausführen und vieles mehr. „Ich bedanke mich für die Unterstützung durch die Stadtsparkasse. Mit der NAO-Programmierung können wir naturwissenschaftlich begabten Jugendlichen einen praktischen Zugang zu Computerwissenschaften, Mechanik, Elektrotechnik und Steuerungstechnik vermitteln“, so Burkhard Hintzsche, Schuldezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Durch die Einführung in spezielle Programmiersprachen nehmen die Jugendlichen aus dem Projekt Qualifikationen mit, von denen sie später in verschiedenen beruflichen Kontexten profitieren können. Zudem zeigen sich bei der Arbeit mit dem NAO-Roboter schnell Erfolgserlebnisse: Ein Zusammenbau ist nicht nötig, es kann direkt mit der Anwendung begonnen werden und die Anwendung ist für Anfänger und Fortgeschrittene möglich. „Die Attraktivität des Systems bietet speziell auch Mädchen Anreize mitzumachen“, war sich die Leiterin des CCB, Sabine Warnecke sicher. Zu den Vorteilen der Arbeit mit dem NAO-Roboter gehört auch, dass Kommunikationsfähigkeit und Teamarbeit gefördert werden. Auch die ethischen Fragestellungen der heute immer präsenten Verfügbarkeit von Technik werden intensiv diskutiert, um den Schülerinnen und Schülern einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten und Grenzen von Zukunftstechnologien zu erschließen. Gemeinsames Ziel ist es, das Interesse Düsseldorfer Schüler an Naturwissenschaften und Technik möglichst lebendig und praxisnah zu wecken und zu fördern.

Einige Risiken für den Etat

[Lesen Sie zum Haushalt 2015 auch : https://josdepeche.wordpress.com/2014/09/19/haushalt-2015-ausgeglichen-aber-neue-schwerpunkte/ ]

Noch ist es nur ein Entwurf, und die Ausschüsse des Rates können einiges ändern am Etat 2015, bis er im Dezember endgültig beschlossen wird. Allerdings bedingt die Rechnung des Kämmerers noch einige Unwägbarkeiten, wie Kämmerer Manfred Abrahams am Donnerstag klarmachte. Und er forderte die Stadtsparkasse auf, ebenso wie die anderen Gesellschaften mit städtischer Beteiligung, aus den Unternehmensbilanzen „Ausschüttungen“ an die Stadtkasse zu leisten.

Stadtsparkasse soll Millionen ausschütten

In diesem Jahr werde die Stadtsparkasse keine Beiträge leisten, sagte Abrahams. „Sie wird sich aber auf Dauer nicht auf Null Ausschüttungen festlegen können, bei allem Respekt vor Basel III.“ (Basel drei bedeutet im wesentlichen die gesetzlich festgelegte Pflicht der Banken und Sparkassen, mehr Eigenkapital zu bilden.) Laut Abrahams solle sich die Sparkasse 2015 an den Ausschüttungen von Messe und anderen Stadttöchtern beteiligen. OB Thomas Geisel betonte, Ausschüttungen müssten selbstredend „immer an den Unternehmensergebnissen orientiert sein.“

Gewerbesteuer Grafik Stadt

Grafik Gewerbesteuerentwicklung Stadt

Die Stadtfinanzen sind bei aller Solidität abhängig von den Steuereinnahmen. Dabei zeigt die Gewerbesteuer einen leichten Rückgang von 898 Millionen (2013) auf 896 Millionen € in diesem Jahr. Diese Zahl müsse, so Abrahams, bis Ende des Jahres noch überprüft werden, sie fußt auf den Steuerschätzungen. Im Oktober oder November wissen die Finanzherren der Stadt mehr. Zwar sind für 2015 noch 923 Millionen Einnahmen an Gewerbesteuern geplant. Doch ob sich das angesichts der Sanktionen gegen Russland und den damit verbundenen Auftrags- und Einnahme-Rückgängen der Unternehmen auch so entwickelt, ist ein Blick in die Glaskugel.